Toter Winkel

 

   
ein Projekt für die Unterrichtspraxis       
 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder, Jugendliche und Erwachsene verunglücken als Fahrradfahrer oft, weil sie sich im "Toten Winkel" abbiegender LKW's oder Busse bewegen und die für sie bestehende Gefahr nicht erkennen.

Unfälle im Zusammenhang mit dem Toten Winkel gehören zu denen mit besonders hoher Todesrate. Deshalb unterstützt die Landesverkehrswacht Bayern den schulischen Verkehrsunterricht aller Schularten mit dem Projekt "Toter Winkel" besonders anschaulich und praxisnah:

Schulen, die eine Demonstration wünschen, erhalten "Besuch" von ihrer örtlichen Verkehrswacht oder einer Fahrschule. Den Schulkindern wird das "Phänomen" des "toten Winkels" bei LKW?s und Bussen und die damit verbundenen Gefahren demonstriert. Im Schulhof werden den Schülern durch den Moderator - meist Fahrlehrer - die eingeschränkten Sichtverhältnisse der LKW- oder Busfahrer aufgezeigt. Zur Verdeutlichung wird der gefährliche Bereich durch eine große dreieckförmige Plane abgedeckt, bzw. durch Bänder markiert. Dabei darf sich jeder Schüler auch ans LKW-Steuer setzen und selbst erleben, wie Personen im "Toten Winkel-Bereich" nicht sichtbar sind, ja sogar ganze Gruppen verschwinden. Anschließend wird eine Rechts-Abbiegung vorgeführt, wobei sehr eindrucksvoll der engere Radius der Hinterräder, von denen die Gefahr für die Personen im "Toten Winkel" ausgeht, beobachtet werden kann. 

 Interessenten - Schule oder Fahrschule -
wenden sich an die Landesverkehrswacht.

Nach Anmeldung erhalten die Antragsteller eine Zusage.
Die  Kostenübernahme beträgt 26,-- € pro Klasse.

Weitere Informationen, eine Broschüre zu
Thema und Ablauf, sowie eine Kostenzusage
erhalten Sie von der: 

Landesverkehrswacht Bayern e.V.
Ridlerstr. 35 a,  80339 München
 

Den zuständigen Projektleiter, Herrn Gerber, erreichen Sie auch telefonisch:
Montag und Mittwoch von 15.00 - 17.00 Uhr, Tel. 089- 54 01 33 71 

am einfachsten mit dem folgenden Muster:  Kostenvoranschlag
per email: gerber@verkehrswacht-bayern.de

 Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus empfiehlt diese Aktion ausdrücklich und unterstützt das Projekt. Dies ist durch die großzügige Unterstützung des Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes möglich, der auch die Entwicklung des Projektes entscheidend mitgeprägt hat.