Sicher auf Bayerns Straßen

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Bayerisches Staatsministerium des Innern
Pressestelle
Newsletter: Verkehrssicherheit
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"Sicher auf Bayerns Straßen" (PM 342/03 vom 17.07.03)
Die enormen Anstrengungen Bayerns im Rahmen der Verkehrssicherheit haben sich gelohnt, wie der Rückgang der im letzten Jahr bei den im Straßenverkehr getöteten Personen um über 3 % auf 1.283 zeigt. Die Zahl der Verletzten sank um über 5 % auf 83.942.
Auch die Halbjahreszahlen 2003 (Januar bis Juni) zeigen gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen positiven Trend: Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen ging um 8,5 % auf 430 und die der Verletzten um 4 % auf 29.737 zurück. "Jeder Verkehrstote ist aber einer zu viel. Daher wird die Bayerische Staatsregierung auch weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen," betonte Innenstaatssekretär Hermann Regensburger.
Eine dieser Maßnahmen ist die Verkehrssicherheitsaktion "Sicher auf Bayerns Straßen", die heuer zum 30. Mal stattfindet.
Die Auftaktveranstaltung, die zusammen mit dem Tag der offenen Tür des Polizeipräsidiums München durchgeführt wird, findet statt am
Samstag, 19. Juli 2003 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
im Polizeipräsidium München in der Ettstraße 2 - 4 sowie am Frauenplatz und in der Fußgängerzone in München

Mit der Broschüre zur Aktion, die in 400.000-facher Auflage bayernweit verteilt wird, ist wieder ein Gewinnspiel verbunden - der attraktive Hauptpreis ist ein BMW 316 ticompact. Die Broschüre verfolgt aber auch den Zweck, die Verkehrsteilnehmer auf Regeln hinzuweisen, die obwohl seit Jahren gültig, immer noch nicht hinreichend bekannt sind.

Verhalten an Parkplätzen für Behinderte
Verhalten an Bushaltestellen
Alkohol und Drogen
Unfallflucht
Urlaub-Ferien-Reisezeit
Kreisverkehr
Handy-Benutzung
Verhalten nach Bagatellunfällen/Rettungsgasse


(Näheres unter http://www.stmi.bayern.de/presseinfo/pm_vs.htm)


"Aktion Verkehrssicherheit Bayern 2006" (PM 341/03 vom 17.07.03)
"Ziel der Verkehrssicherheitsarbeit in Bayern während der nächsten drei Jahre ist ab sofort, die Zahl der bei Verkehrsunfällen Getöteten um mindestens 10 % zu verringern. Zugleich wollen wir die Position des Freistaates bei der Unfallbilanz im bundesweiten Vergleich der Länder nachhaltig verbessern. Das heißt, wir müssen mehr tun als andere. Und das trotz knapper Kassen und des sicher deutlich steigenden Verkehrs auf unseren Straßen", macht Innenminister Dr. Günther Beckstein seine Marschroute für die mittelfristige Verkehrssicherheitsarbeit in Bayern klar. Dazu setzt er neben den bisherigen Maßnahmen auf sieben Handlungsfelder, darunter die mobile, flexible
Verkehrsüberwachung, eine höhere Gurtanlegequote, weitere neuartige Drogenvortestgeräte, spezielle Ansätze zugunsten junger Fahranfänger, das durch ein EDV-Expertensystem gestützte gezielte Reagieren der rund 100 Unfallkommissionen bei lokalen Unfallhäufungen, ferner ein Programm "Sichere Kreuzung" und gezielte LKW-Überholverbote auf zweispurigen Autobahnen.
"Trotz der insgesamt sinkenden Tendenz der letzten Jahre wird deutlich, dass neben der Kriminalitätsbekämpfung und -prävention auch die Unfallverhütung und Verkehrssicherheit eine tragende Säule der Inneren Sicherheit darstellt. "


(Näheres unter http://www.stmi.bayern.de/presseinfo/pm_vs.htm)

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Pressesprecher: Christoph Hillenbrand
E-Mail: presse@stmi.bayern.de
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