Aktuell

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Mehr Sicherheit beim Motorradfahren war der diesjährige Schwerpunkt des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms "Bayern mobil - sicher ans Ziel". Auf der 7. Verkehrssicherheits- konferenz in München hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit Verkehrsexperten diskutiert, wie die Sicherheit beim Motorradfahren weiter erhöht werden kann. Mit 123 getöteten Bikern auf Bayerns Straßen im Jahr 2017 (2016: 133) war jeder fünfte getötete Verkehrsteilnehmer ein Motorradfahrer. Bedenklich stimmt den Inneminister die aktuelle Entwicklung: Im ersten Halbjahr 2018 kamen 66 Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben, ein Plus von 13,7 Prozent.

Die Verkehrswachten bieten im Frühjahr Trainings für Motorradfahrer an vielen Standorten an. Trainingseinheiten auf Verkehrsübungsplätzen helfen dabei, dass Mensch und Maschine wieder zueinander finden. Hier kann jeder Biker grundlegende Fahrmanöver ausprobieren, beispielsweise Gefahrenbremsungen, Gleichgewicht bei Kurvenfahrten, Koordination beim Lenken und Manövrieren. Wer unter professioneller Anleitung in die Saison einsteigen möchte, meldet sich für ein Fahrsicherheitstraining an. Bundesweit gehört die Deutsche Verkehrswacht zu den größten Anbietern von Sicherheitstrainings und verfügt über Plätze überall in Deutschland.    

Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium des Innern und für Integration

 

 

München: Die Jahreshauptveranstaltung der Gemeinschaftsaktion anlässlich des Schuljahresbeginns 2018/2019 fand in der Grundschule an der Manzostraße 79 in München statt. Der Aktionssprecher Wolfgang Prestele begrüßte zur Auftaktveranstaltung zahlreiche Ehrengäste. Neben Ministerpräsident Dr. Markus Söder, nahm auch Staatsminister Dr. Florian Herrmann teil. Der Ministerpräsident erinnerte in einem kurzen Statement zu Beginn, dass Sicherheit auf dem Schulweg nicht selbstverständlich ist. Eltern, Lehrer, Polizei und die Partner der Gemeinschaftsaktion müssen sich Jahr für Jahr wieder neu für mehr Sicherheit auf dem Schulweg engagieren. Im ersten Halbjahr 2018 haben in Bayern vier Schüler auf dem Schulweg ihr Leben verloren. Der Ministerpräsident richtete daher einen Appell an alle Verkehrsteilnehmer: "Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger. Bitte achten Sie gerade zu Beginn des Schuljahres auf die Schwachen im Straßenverkehr und fahren Sie im Umfeld von Schulen besonders vorausschauend". Staatsminister Dr. Florian Herrmann, der im Ehrenamt auch Präsident der Landesverkehrswacht Bayern (LVW) ist, lobte das Engagement der vielen  Menschen, die sich in Bayern ehrenamtlich als Schulweghelfer für die Sicherheit der Schulkinder betätigen: "Rund 31.500 Schulweghelfer stehen bei Wind und Wetter täglich auf Bayerns Straßen. Dafür allen Helfern ein herzliches Vergelt's Gott!"

Die Partner der Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - Sicher nach Hause" stellten im Rahmen der Jahreshauptveranstaltung aktuelle Aktionen und Projekte vor. Das Seminar Bayern für Verkehrs- und Sicherheitserziehung ist als Fortbildungsinstitution des Kultusministeriums in Dillingen im Rahmen von Seminaren für die Aus- und Weiterbildung der Fachberater engagiert. Für die 10. Jahrgangsstufen der Gymnasien wurde 2017 die Aktion "Augen auf die Straße" ins Leben gerufen. Schwerpunkt der Aktion ist die Sensibilisierung zum Thema "Ablenkung im Straßenverkehr". Die Aktion wird von den bayerischen Verkehrswachten mit Aktionselementen und Simulatoren unterstützt. Im Rahmen der Jahreshauptveranstaltung stellte LVW-Vizepräsident Peter Starnecker die modernen Fahrradsimulatoren der Verkehrswacht Berchtesgadener Land vor. Die Kommunale Unfallversicherung Bayern wirbt für mehr Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit. "Funkeln im Dunkeln" - Mit heller Kleidung und reflektierenden Materialien sind Fußgänger und Radfahrer besser zu erkennen. Der ADAC Südbayern zeigt mit seinem ADACUS-Programm, dass Schulwegtraining im Kindergarten und in der Grundschule richtig Spaß machen kann. Mit Musik und Bewegungsübungen lernen die Kinder "spielerisch", wie sie sich auf dem Schulweg richtig verhalten sollen. Die LVW  koordiniert in Bayern die Ausbildung und die Ausrüstung der Schulweghelfer. Im Rahmen der Jahreshauptveranstaltung stellte die LVW vor, wie Kinder auf dem Schulweg im Auto oder auf dem Fahrrad richtig gesichert werden. Landesgeschäftsführer Manfred Raubold zeigte mit Hilfe eines Gurtschlittens, welche Auswirkungen ein Aufprall ohne Gurtsicherung haben kann. Auf dem Schulhof stellte die Verkehrspolizei München das Phänomen des "Toten Winkel" vor. Mit Hilfe von Plastikfolien wurden auf dem Boden die Flächen gekennzeichnet, die vom Fahrer eines LKW nicht eingesehen werden können.            

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Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Staatsminister Dr. Florian Herrmann üben mit Kindern der Grundschule an der Manzostraße und Schulweghelfern das richtige Überqueren eines Zebrastreifens.

 

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Geschichte und Selbstverständnis

Die Landesverkehrswacht (LVW) Bayern wurde am 13.07.1950 in München gegründet. Das oberste Ziel ist die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu verhüten. Hierzu bieten die Landesverkehrswacht und die bayerischen Verkehrswachten zahlreiche Maßnahmen und Projekte an.

Adresse der Geschäftsstelle:
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Fax +49 089 540758-10
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Fr. 8:00 Uhr - 13:30 Uhr

Fragen Sie uns!

Für weitere Informationen zu unseren Aktionen und Projekten stehen Ihnen die Landesverkehrswacht Bayern sowie ihre zuständige örtliche Verkehrswacht jederzeit gerne zur Verfügung.

Schirmherr

Dr. Markus Söder

Bayerischer Ministerpräsident